Neumond plus Sonnenfinsternis
und das in diesem heißen Sommer des Jahres 2026 dessen Quersumme eins ist, also gleich bedeutend mit Neubeginn.
Still ist es, schwer ruht der Morgen auf dem vertrocknenden Land. Die Bäume beginnen, braun zu werden. Selbst die Wipfel der Tannen zeigen ihren Durst. Die Tiere haben nichts zu grasen, bekommen bereits das für den Winter gedacht gewesene Heu, wobei ein zweiter Schnitt nicht möglich ist. Was für ein Drama zeichnet sich da ab? Was für ein Tal haben wir noch zu durchschreiten, wo doch die Sonne schon den Weg aufwärts beleuchtet, dem unsere Herzen froh entgegengehen?
Ja, mein Blick entscheidet, mehr noch die Kraft meiner Imagination.
Frei sind wir gemeint,
doch will die Freiheit erkannt,
die Fähigkeit, sie zu ergreifen, entwickelt werden.
Was für ein heiliges Geschenk. Schöpfer Wesen sind wir.
Es wird Zeit, dass wir erkennen, dass wir es sind, die das, was ist, ermöglicht haben. Ob wir es auch ersonnen haben? Ich weiß es nicht. Doch gaben wir unsere Energie den perfiden Plänen jenen, die ohne uns nichts tun könnten. So haben wir uns einlullen lassen und unsere Verantwortung abgegeben, hoffen auf Gott oder Besserung oder auf was auch immer, suhlen uns im inzwischen gewohnt Bequemen, anderen die Schuld zu geben.
Was ist das für ein Gott, der all das zulässt? Ist die vorwurfsvolle Frage, auf die so dringend eine Antwort erwartet wird.
Es wird Zeit, dass wir erkennen: Wir warten auf uns. Wir warten darauf, dass wir selbst wieder denken lernen, unsere Schöpferkraft nicht weiter mit Füßen treten. Es wird Zeit, dass wir unseren Herzen lauschend, die Verantwortung zu uns nehmen und sie nicht achtlos anderen vor die Füße werfen, nur weil wir so gerne Schuldige haben. Anders ausgedrückt, weil wir es so sehr fürchten, uns die eigene Verantwortung einzugestehen, uns einzugestehen, dass wir uns schuldig gemacht haben, indem wir die Schuld anderen gaben.
Alles, was wir geistig aussenden, kehrt zu uns zurück.
Sprich, was ich heute lebe, wird meine Zukunft ausmachen und was ich heute erlebe, habe ich einst mit verursacht, habe ich selbst mir gesandt. Karma ist nicht die Bestrafung. Karma schenkt dir die Gelegenheit, was immer du ausgesandt hast, auszugleichen. Das ist die göttliche Gerechtigkeit.
Wir brauchen uns nicht sorgen, ob der oder jener seine gerechte Strafe erhält. Immer bekommt jeder die Chance, es wieder gutzumachen, in diesem oder dem nächsten Leben. Wir sollten lieber darauf achten, dass wir mit unserem Urteil etwas nicht noch verschlimmern. Wer bin ich zu urteilen? Kann ich überblicken, was die wahre Ursache ist? Ist es nicht viel sinnvoller, darauf zu achten, dass mein Handeln so ist, dass ich meinem weiteren Leben voller Freude entgegenblicken kann?
Das, was ich geistig aussende, kehrt zu mir zurück. Was, wenn wir alle darum wüssten?
Wie von selbst würde sich auf der Stelle alles ändern.
Das ist es, was ich mir, dankbar darum bereits aus Erfahrung zu wissen, zu Herzen nehmen mag. Ich mag JA sagen, zu dem was ist, und JA sagen können zu dem, was kommt, und all dem freudig entgegengehen.